Willkommen beim Trail Hunting®

Das gemeinsame Abenteuer

Was ist Trail Hunting®?

Stell dir einen Weg, einen Parcours, eine Fährte vor. Und du hast keine Ahnung wie diese Spur verläuft, aber Du kannst sie finden, ihr folgen. Du kannst diesen Trail anführen, findest Spuren, kannst diese deinem Hund anzeigen, zeigst deine Fähigkeiten.

Du folgst der Spur, schnell oder langsam. Manche Abschnitte laden zum Hetzen über Stock und Stein ein, andere erfordern eher das Schleichen durch das Unterholz.

Und dort vorne ist das erste Etappen-Ziel. Du findest einen Spurpunkt und weißt in welche Richtung du den Hund zum Suchen schicken musst, oder mit dem Hund gemeinsam suchst. Der erste Dummy ist erarbeitet. Gefunden und apportiert, gemeinsam entdeckt oder vom Hund angezeigt. Je nachdem was besser zum Mensch-Hund-Team passt und die Beziehung zwischen Beiden optimiert.

Erste Beute kassiert, die Etappe zur Zweiten vor Augen. So erbeuten wir nach und nach alles Interessante und kommen unserem Endziel entgegen. Und dann liegt es vor uns, der Höhepunkt des Trails. Das Finale, der letzte, große Spaß-Kick.

Nie hat eine gemeinsame Aktivität für den Hund so viel Sinn gemacht, waren Mensch und Hund so authentisch auf der Suche, konnten Mensch-Hund-Teams gemeinsam so viel Spaß haben und so viel erleben.

Das gemeinsame Abenteuer vereint Führen + Folgen, Orientierung geben, bei sich sein, Selbstbeherrschung und Impulskontrolle, intrinsisch motiviert sein statt extrinsisch motiviert werden, Körperbeherrschung und Fitness, sich auspowern – wenn man mag, ein Weg – gemeinsame Ziele, Jagderfolg und viele fette Beute(l). Alles in allem eine authentische Ersatzjagd.

Es beinhaltet aber noch mehr:

  • Natürliches Agility, denn wir bewegen uns im Slalom um Hindernisse, springen über Gräben und balancieren über Bäume.
  • Natürliches Revieren, denn wir müssen die einzelnen Punkte und Objekte und Spuren erst einmal auffinden.
  • Natürliche Bewegungsmuster, denn wir bewegen uns durch natürliche Landschaften in natürlichen Geschwindigkeiten, schnell und langsam, schleichend und hetzend.

Für wen ist Trail Hunting®?

.

Für Trail Hunting® gibt es keine Einschränkungen.

Mensch:

Jeder kann es lernen und mit Spaß die Aufgaben bewältigen.
Je nach körperlicher Verfassung kann man sich langsamer oder schneller durch das Abenteuer bewegen. Es ist für jeden Fitness-Level anpassbar, auf jeden Fall macht es den Mensch fitter. Es stärkt Orientierung, Ausdauer, Beobachtungsgabe, Konzentration, Beweglichkeit uvm.

Hund:

Trail Hunting® ist vom Welpen bis zum Senior, für pubertierende Schnösel, den ernsten erwachsenen und den verspielten Clown gleichermaßen geeignet. Die Huntingtrails  werden nach dem Aufbau von Basics individuell angepasst, so dass es für den einen Hund mit seinem Menschen zu einem wunderschönen gemeinsamen Erlebnis wird und für einen anderen mehr lehrreiche Momente beinhaltet.

Trail Hunting® ist für dich geeignet, wenn du Lust hast dich mit deinem Hund auf ein Abenteuer in der Natur einzulassen, wenn du gemeinsame Erlebnisse sammeln möchtest. Es ist eher nicht für dich geeignet, wenn du es bevorzugst bei einem Spaziergang deine Ruhe zu haben und sich dein Hund alleine beschäftigen soll.

Wie ist Trail Hunting® entstanden?

Die Idee des Trail Huntings entstand bereits mit dem ersten gemeinsamen Hund Sam. Die Leidenschaft gemeinsam mit seinem Hund querfeldein über Baumstämme und Bäche, Hänge hinauf und hinunter durch die Wälder zu jagen…

Schnell war klar welche Voraussetzungen dafür nötig sind: einlassen auf den Mensch, einlassen auf den Hund, gemeinsames Ziel/Beute machen wollen, Impulskontrolle, abwarten können, führen und folgen, Vertrauen und Kommunikation und viel Beziehung und Bindung.

Auch die Kombination unterschiedlicher Jagdformen zu sinnvollen Abfolgen war schon früh im angebotenen Training fest etabliert. Und somit gab es verschiedene Vorstufen des heutigen Trail-Huntings. Trotz der Etablierung von kombinierten Jagdeinheiten, Obdachlosen-Spielen in den verschiedensten Kombinationen, der Einbau professioneller Dummy-Arbeit in die Futterbeutel-Jagd und anspruchsvoller Nasenarbeit wurden immer nur bestimmte Aspekte in dem gemeinsamen Spaß eingebracht. Es fehlten Orientierungsaspekte oder diese wurden sehr künstlich mit eingebracht. Auch dem Hund das Jagen beibringen war gut gemeint, aber oftmals war der Mensch einfach nur der Dummy-Dummie der das Ding geworfen oder versteckt hat.

Wenn im Trail-Hunting allerdings der besserwissende, pubertäre Viszla-Rüde merkt, dass er selbst die letzten 200 Meter planlos unterwegs war und Frauchen dabei 2 Dummys erbeutet hat und von selbst drauf kommt Frauchen zu beobachten wie sie das macht und die nächsten 300 Meter mit ihr gemeinsam über (liegende) Bäume springend und im Slalom um Stehende durchjagend die nächsten 3 Dummys gemeinsam erbeutend – dann hat der Mensch dem Hund gezeigt wie es geht und hat sich den Respekt ganz natürlich erarbeitet und seine Autorität ausgebaut.

Vereinbaren von allen Bereichen der gemeinsamen Ersatzjagd wie wittern, aufstöbern, anschleichen, Strecke machen, hetzen, Spur verfolgen, hetzen und packen der Beute(l)n.

Viel Spaß!